Roll The Bones Records
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PANDORIUM                                      The Eye Of The Beholder

INTERVIEW

„Das Album beschäftigt sich thematisch mit individuellem, freiem Denken und den verschiedenen Aspekten der Wahrnehmung“

 

Fadil Bajrami - wie gewohnt der „Thinking Man“ des progressiven Thrash Metal

 

 

02.12.2019 Gregor Vogt

 

 

Der erste Kontakt mit PANDORIUM kam über einen 2016er, gemeinsam mit „Virus World Radio“ veröffentlichten Sampler, zustande. Schon damals hat mich das technische Niveau von PANDORIUM umgehauen. Mastermind Fadil Bajrami (Gitarre / Vocals) ist nicht nur einer der versiertesten Gitarristen, dem der waghalsige Spagat mit den Vocals auch live, im Stil eines Chuck Schuldiner (Death) sehr gut gelingt, sondern auch ein angenehmer Gesprächspartner, der immer wieder mit interessanten und eigenständigen Gedanken überrascht. Beste Voraussetzungen also für ein gutes Interview. Los geht’s.

 

 

 

Hey Fadil, wie geht’s Dir?

 

Gerade erst eine der fettesten Sausen des Jahres auf dem „Guardians Of Metal Festival“ hinter mir, was mich wieder einmal daran erinnert hat, warum ich mache was ich mache – mir geht’s gut danke!

 

Perfekt! Fangen wir mal ganz vorne an. Wie würdest Du jemandem, der euch bislang noch nicht kennt eure Musik und eure Band beschreiben?

 

Das ist bei unserer Musik wie du ja weißt nicht ganz so einfach. Ich schiebe sie ungern in Schubladen, beantworte also derlei Fragen nur sehr ungern. Aber irgendwie muss ich es halt hinbekommen, dass mein Gegenüber sie grob einordnen kann, ohne gleichzeitig unpassende Vorstellungen davon zu haben. Ich benutze dabei gern Vokabeln wie „Thrash Metal mit technischen und progressiven Einflüssen“. Die meisten können sie auch nachdem ich detailliertere Schwerpunkte beschrieben habe nur so grob einordnen. Daraufhin zähle ich ein paar Bands wie Death, Testament oder Nevermore auf, mit dem Hinweis „In die Richtung“. Bei den meisten macht´s dann schon eher Klick und spätestens dann erhoffe ich mir, dass sie mal beizeiten ein Ohr riskieren. Nicht weil ich unbedingt möchte, dass ihnen unsere Musik gefällt, sondern damit sie ihr zumindest eine Chance geben und ich evtl. ihren Horizont damit erweitern kann.

 

Euer Album ist seit Februar 2019 auf dem Markt.  Konnte euch das Album Türen öffnen? Bist Du zufrieden mit der Entwicklung? Erzähl‘ mal, was habt ihr so getrieben?

 

Das Album kommt im Großen und Ganzen, wie auch unsere Debüt Scheibe seinerzeit, positiv an, auch wenn ich mich sehr über manche Kommentare hinsichtlich meines Gesangs wundere, da dies noch 2013 zu Zeiten unseres Debüts „The Human Art Of Depression“ überhaupt kein Thema war und ebenfalls durchweg positiv angenommen wurde – keine Ahnung was ich in den letzten Jahren so verpasst habe (lacht).

Wir konnten passend dazu in diesem Jahr mit vielen netten Veranstaltern und Promotern eine entsprechende „Tour“ organisiert bekommen, in welcher wir das Album auch live darbieten konnten. Erst vergangenen Samstag schlossen wir dies mit dem „Guardians Of Metal“ in Hückelhoven u.a. mit Künstlern wie Mustasch, Motorjesus und End Of Green ab, was auch das bis dato namhafteste Billing für uns als Band im Vorprogramm darstellte. 2020 soll es mit weiteren Gigs munter weitergehen und wir sind gespannt was die Zukunft so bringt.

 

Ihr hattet ja auch einige Besetzungswechsel. Stell doch mal die aktuelle Besetzung der Band vor.

 

Da wäre einmal meine Wenigkeit an der Lead-Gitarre und am Hauptgesang, der Marvin Hilbig an der 2. Lead-Gitarre, der J.B. am Bass, obwohl er eigentlich mit der Gitarre u.a. bei Crimson Glow und auch vor nicht allzu langer Zeit mit der ganz gut bekannten Black Metal Kapelle „Eis“ unterwegs war, und schlussendlich Florian Burkardt hinter der Schießbude. Das Jahr 2019 hat gezeigt, dass wir als Band auch Live sehr gut funktionieren, worüber ich mich jeden Tag freue.

 

Welche "Zutaten" kommen in einen perfekten PANDORIUM-Song? Macht ihr euch darüber Gedanken oder passiert das eher unbewusst?

 

Fangen wir mit den Zutaten an: Jeder Song hat ein ausgiebiges Haupt-Gitarrensolo, welches ich möglichst als schöpferischen Höhepunkt des Songs ausgestalte. Die Songstrukturen sollen nicht vorhersehbar oder zwangsläufig „radiotauglich“ sein, dennoch aber einen roten Faden und Wiedererkennungswert haben. Aus meiner Sicht bekommen wir diesen Spagat sehr gut hin.

Die Songtexte sind tiefgründig, statt einfältig oder plakativ. Wenn ich darüber nachdenke und das so aufzähle, klingt das alles ziemlich statisch, was in der Praxis allerdings sehr kreativ und natürlich von statten geht. Es ist einfach das, worauf ich und meine Jungs Bock haben, und dass wir darüber in der Praxis eigentlich gar nicht so viel nachdenken, sehe ich als eindeutigen Beweis dafür.

 

Welche Bedeutung hat der Bandname für euch, unabhängig von der Übersetzung?

 

Der Bandname klingt für mich geheimnisvoll, regt zum Nachdenken an und ist schwer einzuordnen. Passt sowohl privat, als auch im Bandkontext!

 

Welche Bands haben euch musikalisch geprägt? Finden sich diese Einflüsse in eurer Musik wieder und wie macht sich das bemerkbar?

 

Im Laufe der Zeit sind einige Besetzungswechsel geschehen und wir haben als individuelle Mitglieder stets unterschiedliche musikalische Vorlieben gehabt. Aber ich glaube wir konnten uns immer auf gemeinsame Nenner wie Testament, Nevermore, (spätere) Death, Forbidden, Heathen oder Machine Head in instrumentalischer Hinsicht und speziell vocaltechnisch in Richtung Testament/(alte) Metallica einigen. Gerade auf unserem neuen Album experimentieren wir allerdings immer häufiger mit Septakkorden in verschiedenen Kontexten oder auch mal mit Genre-untypischen Rhythmen und ich würde daher nicht ausschließen, dass sich die Einflüsse in Zukunft um einiges erweitern werden. Aber an diesem Punkt verweise ich auf meine Antwort auf die von dir eingangs gestellte Frage und lasse den übrigen Raum, der jetzt ohnehin schon sehr klein geworden ist für freie Interpretationen offen – wieder habe ich mich verleiten lassen, dazu viel zu viel zu schwafeln! (lacht)

 

Wie kann man sich bei euch den Songwriting-Prozess vorstellen? Werden die Songs im Proberaum geschrieben, kommt jeder mit Ideen, die man gemeinsam ausarbeitet, oder werden komplette Songs von den Songwritern vorgestellt? Wie macht ihr das?

 

Zu Anfang war ich der alleinige Songwriter, der die Songs zuhause eigenständig komponiert, arrangiert und vorgestellt hat. Um gleich den musikalischen Standard und die Eckpunkte zu setzen, habe ich zugegebenermaßen selten Widerspruch zugelassen.

Im Laufe der Jahre hat sich herausgestellt, dass unser Gitarrist Marvin und ich ein ziemlich gut funktionierendes Team in Sachen Songwriting sind und daher verstärkt zusammenarbeiten. Im Großen und Ganzen geschieht dies aber fast ausnahmslos in der Wohnung desjenigen, und eigentlich nie im Proberaum. Ich bin froh, dass die übrigen Mitglieder uns diesbezüglich voll vertrauen und vor allem, dass die Endergebnisse allen sehr gut gefallen.

 

Wie wichtig ist euch musikalische Eigenständigkeit? Häufig ist es ja so, dass z.B das Covern von bekannten Songs den Saal zum Kochen bringt. Wird Eigenständigkeit noch ausreichend wertgeschätzt? Oder möchte man da vielleicht dann eher wie, sagen wir mal, Iron Maiden oder Judas Priest klingen um besser anzukommen?

 

Der Tag, an dem Selbstverwirklichung ins Hintertreffen gerät und das „klingen wie“ im Vordergrund diskutiert wird, ist der Tag an dem PANDORIUM sich seinen Totenschein ausstellt – um es mal unverblümt auf den Punkt zu bringen.

Wir haben zu unserer Anfangszeit durchaus Covers wie Metallica´s „One“ oder Judas Priest´s „Painkiller“ auf der Bühne gebracht, allerdings nur um den von dir genannten Zweck zu erfüllen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich glücklich oder traurig darüber sein soll, dass das so verdammt gut funktioniert. Ich hasse übrigens reine Cover-/Tributebands, egal wie „gut“ sie sind – nur so am Rande bemerkt.

 

Wovon handeln eure Texte? Gibt es einen roten Faden oder wiederkehrende Themen, die euch beschäftigen? 

 

Die Texte stammen ausschließlich von mir, und spiegeln oft persönliche Erfahrungen und Gedanken über Mensch und Gesellschaft wider. Die Texte sind gerade auf unserem aktuellen Album sehr philosophischer Natur und ich habe durchaus vor, lyrisch einen roten Faden durch unsere Diskographie zu ziehen.

 

Eine Band am Laufen zu halten ist ja mitunter sehr zeitaufwändig (Proben, Songs schreiben, planen / organisieren, Gigs, etc.) ...Welchen Stellenwert hat eure Band in eurem Alltag? Wie bekommt ihr zeitlich das hin? Wie oft probt ihr zum Beispiel?

 

Die Band ist abgesehen von den Gigs und entsprechenden Proben dazu leider nur zu oft jenseits des Alltags. Wir proben sozusagen nur vor Gigs und sagen uns dann „wir müssen endlich mal mehr gemeinsam machen“, aber nach dem Gig ist das leider nur zu oft schnell wieder vergessen. Immer wenn wir gemeinsam unterwegs sind haben wir eine verdammt gute Zeit und dies im Einklang mit dem alltäglichen Wahnsinn zu bringen ist definitiv ausbaufähig und vor allem -würdig.

 

In welchem Studio habt ihr das Album aufgenommen? Liegt euch die Studioarbeit, oder ist das eher ein leidiges Thema?

 

Das Thema ist so leidig, dass wir uns beim aktuellen Album dazu entschlossen hatten, es komplett selbst aufzunehmen – was wie sich im Nachhinein herausgestellt hat nicht weniger leidig war (lacht).

Kunstwerke auf die Welt loslassen sowie die künstlerische Darbietung auf Bühnen ist etwas, was diese Band zu dem macht, was sie ist. Studioarbeit ist für uns eher ein notwendiges Übel.

Aber mal abgesehen von uns als Band, beschäftigt sich speziell Marvin durchaus intensiv mit Studiotechnik und hat sogar das langfristige Ziel, ein eigenes Studio zu eröffnen. Vielleicht ergeht es uns ein bisschen wie dem Arzt, der sich niemals selbst operieren würde...oder so...

 

Das Albumcover ist wirklich cool. In welchem Kontext steht es mit den Songs, bzw den Texten? Wer ist der Künstler und wie seid ihr auf ihn gekommen?

 

Der Künstler ist erneut niemand geringeres als Colin Marks von Rain Song Design, der bereits Coverartworks für Bands wie Exodus und Suffocation oder Frickelfreaks wie Jeff Loomis designed hat. Sein Stil entspricht ziemlich dem, was ich bildhaft sehen will, wenn ich Pandorium höre.

Das Album beschäftigt sich thematisch mit individuellem, freiem Denken und den verschiedenen Aspekten der Wahrnehmung. Die stürmische, wie auch ruhige Umgebung symbolisiert unsere alteingesessenen Vorstellungen von starren und vermeintlich universellen Gegensätzen. Treten wir in den Turm hinein, haben wir die Möglichkeit unabhängig äußerer Einflüsse unsere Gedanken frei zu bewegen und durch Kritik und Selbstkritik zu vernünftigen Schlüssen zu kommen. Ich hoffe ich habe damit dieses umfangreiche Konzept zwar in knappen Worten, dennoch ihm gebührend ausführlich erklärt.

 

Welche Social Media Kanäle nutzt ihr wofür und wie denkst Du generell darüber?  Hat man als Band heutzutage auch ohne Social Media noch eine Chance? Wie präsent sollte man dort sein? Was meinst Du? Ihr habt auf FB unheimlich viele Follower, macht sich das, z.B bei euren Gigs bemerkbar?

 

Social Media Kanäle sind heutzutage, so wie ich das sehe, das A und O – das heißt, sofern man nicht immer in der Heimatstadt und vor den gleichen Leuten spielen will.

Präsent sind wir so ziemlich in den gängigsten, wie Facebook, Youtube und Instagram, allerdings hapert es mit der aktiven Nutzung. Für mich ist es Fluch und Segen zugleich – ich erreiche viele Menschen mit meiner Band quasi zum Nulltarif, tue mich aber sehr schwer mit dieser Form der Selbstinszenierung 24/7.  Da müssen wir in Zukunft mal schauen, wie wir diese Aufgaben auf die Mitglieder der Band aufteilen.

Was die Publikumszahl angeht machen sich die knapp 1000 Likes eigentlich kaum bemerkbar – mal ist die Hütte ganz gut voll, mal hätte ich gute Lust einen auf Lemmy zu machen und das Mikro hochzuschrauben. Vielleicht sind es bei all der Social Media Oberflächlichkeit ja gerade diese 4 Stellen die den Unterschied ausmachen? 70 Leute fehlen noch! Los los los! (lacht)

 

Metal Fans ticken ja doch noch anders als der Rest der Welt. Vinyl und CDs stehen hoch im Kurs und werden gekauft.  Die meisten Fans wollen ein „Produkt“ im Schrank stehen haben oder sogar auch sammeln. Was denkst Du wie sich der Musikmarkt entwickeln wird? Ist die Zukunft digital, bzw. ohne physische Tonträger? Könnte man sich dann am Merchstand euer Album runterladen?

 

Ich muss zugeben, dass ich mich mit dem Musikmarkt sehr wenig beschäftige und meine Äußerungen dazu daher ziemlich dilletantisch ausfallen werden. Was ich dazu über uns sagen kann ist, dass wir durchaus signifikant weniger Tonträger auf Gigs verkaufen, als noch vor vier, fünf Jahren.

Sollte es sich dahingehend entwickeln, dass niemand mehr physische Tonträger im Regal stehen haben will (was ich in unserer Szene stark bezweifele), dann habe ich da auch wenig Probleme mit – immerhin ein Kostenfaktor weniger für das ohnehin schon teure Vergnügen „Band“.

 

Wie steht ihr zu Videos / Musikclips? Ist da was in Planung? Wie kann man sich von der Masse abheben? Geht das überhaupt?

 

Ich habe mir schon immer mal einen professionellen Videoclip mit uns vorgestellt, aber irgendwie fehlte uns dazu immer die Zeit, die Energie und das Geld. Ferner sollte es, um den entsprechenden Marketing Effekt zu erzielen, auch was den Zeitpunkt angeht, abgepasst werden, was uns ja ohnehin schon nicht leicht fällt, wenn man sich mal die zeitliche Distanz zwischen unserem ersten und zweiten Album vor Augen führt. Um hier Abhilfe zu schaffen, kann ich mir aber durchaus mal ein Video zu ´nem Song von ´ner EP zwischendurch vorstellen.

Ich glaube am besten hebt man sich von der Masse ab, wenn man sich komplett auf das verlässt, was man ohnehin schon mit der Musik ausdrückt, und auch bei einem Videoclip so eigenständig wie möglich agiert. Die Gefahr in irgendwelche Klischees abzurutschen sinkt, ob das gut für´s Marketing ist, ist allerdings eine andere Frage.

 

Ich besuche euren nächsten Gig. Was kann ich an eurem Merch- Stand kaufen?

 

Unsere beiden Alben im hochwertigen 6- sowie 10-seitigen Digipack natürlich, ein äußerst hochwertiges Patch sowie TS/Girlies mit 2 verschieden Motiven – einmal der schlichte Bandschriftzug mit unserem CI Logo als Rückendruck und einmal mit dem Frontcover der „The Eye Of The Beholder“ Platte, ebenfalls mit Logo als Rückendruck.

 

Gibt es eigentlich auch eine "Szene" auch unter den Bands, oder gibt’s die Szene nur unter den Fans?  Sehen sich Bands als Kumpels, die sich gegenseitig unterstützen oder eher als Konkurrenz?

 

Verallgemeinernd sehr schwer zu sagen. Ich erfahre beides, wobei die Komponente der Unterstützung schon überwiegt. Auch hier überschaue ich die ohnehin sehr komplizierte Situation nicht gut genug, als dass ich mir ein umfassendes Urteil darüber erlaube.

 

Was denkst Du, wie sich Metal im Allgemeinen weiterentwickeln wird? Die großen Bands werden wohl früher oder später abtreten. Wie geht’s dann weiter? Hol doch mal die Glaskugel raus und wage eine Prognose

 

Ich bin kein Fan von Glaskugel. Aber schieb´ sie mal rüber, ich versuch mal mein Glück (lacht).

Was ich befürchte ist, dass meine lieben Freunde, die Coverbands verstärkt gebucht werden, da Iron Maiden, Judas Priest, Metallica und Co nun mal nicht mehr existieren. Es wagen sich dementsprechend immer weniger Bands, eigene Sounds auszuprobieren und eigene Wege zu gehen, weil man sich als Konsument in diese Klischees entsprechend festgefahren hat.

Aber genug des Pessimismus – alles in allem glaube ich nicht, dass die Metalkultur als solche in absehbarer Zeit aussterben wird – wie auch immer sie sich in Zukunft äußern sollte.

 

Wir kommt ihr an neue Gigs? Arbeitet ihr mit einer Booking- Agentur zusammen oder bewerbt ihr euch selbst?

 

Wir haben mal mit jemandem zusammengearbeitet, der sich und sein Scheinunternehmen für eine Booking Agentur gehalten hat – seitdem sind wir was Booking Agenturen angeht vorsichtiger geworden und wissen um unsere Verhandlungsposition besser Bescheid. Wir gehen derzeit den klassischen Weg und machen auf uns via Online Bewerbungen und auch über Broschüren samt Demo CD aufmerksam.

 

Wie geht es mit der Band weiter? Verfolgt ihr konkrete Ziele?

 

Die Ziele sind inzwischen weniger konkret. Wir lassen unsere kreative Energie auf die Welt los und wollen natürlich so viele Konzerte wie möglich spielen, machen aber unser persönliches und privates Glück nicht von irgendwelchen Zielen abhängig - evtl. überraschen wir ja uns selbst damit.

 

Wenn Du am Musikbusiness etwas ändern könntest, was wäre das?

 

Wie angedeutet beschäftige ich mich nicht sonderlich viel mit dem Musikmarkt. Ich finde es nur immer wieder traurig, wie sehr Individualität und Eigenständigkeit unterschätzt und wie sehr Klischee- und Cover/Tributeklamotten überschätzt werden. Aber wenn das Konsumverhalten der potenziellen Käufer so ausgelegt ist, ist da wohl nicht viel zu machen.

 

Würdet ihr gerne von der Musik leben können, oder siehst Du das eher als einen Traum, der besser NICHT in Erfüllung gehen sollte?

 

Ich drücke es mal sehr kurz und prägnant aus: So sehr mich dieser Lebensstil auch manchmal reizt - ich bin froh, was Anständiges gelernt zu haben (lacht)

 

Ich danke für das Interview!

 

Danke auch!

 

 

www.pandoriumband.com

 

www.pandorium.bandcamp.com

 

www.facebook.com/PandoriumBand

 

www.instagram.com/pandorium_band

 

https://www.youtube.com/channel/UCuPBHjK4i0DlPUSmRzUPy-Q

 

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